Harth ist eine südliche Ortschaft der Stadt Büren (Westfalen). Der Ort zählt ca. 850 Einwohner und grenzt an die Bürenenr Ortschaften Weiberg und Barkhausen, den Hochsauerlandkreis sowie die Stadt Bad Wünnenberg. Ortsvorsteher ist Dirk Nölting. Am 01. Januar 1975 wurde der bis dahin selbständige Ort in die Stadt Büren eingemeindet.

Ringelstein gehört zur Ortschaft Harth. Der Ort entstand im Almetal während des zweiten Weltkriegs als Arbeiter- und Waldsiedlung, als im Ringelsteiner Wald, der sich auch dem Almetal bis auf die Briloner Hochebene hinauf erstreckt, eine Munitionsanstalt an der Eisenbahnstrecke Paderborn-Brilon (Almetal-Bahn) gebaut wurde.

Burgruine zu Ringelstein

Die Fabrik ("Muna" genannt) war eine der größten im damaligen Reichsgebiet. Die Reste der von den Alliierten nach dem Zweiten Weltkrieg gesprengten ehemaligen Lager- und Produktionsstätten sind noch heute im Wald zu finden. Heute nutzt der Munitionszerlegebetrieb des Kampfmittelräumdienstes der Bezirksregierung Arnsberg das Gelände. In Ringelstein befindet sich heute auch das Jugendwaldheim des Regional-Forstamts Hochstift. Die namensgebende Burgruine Ringelstein liegt oberhalb des Tales auf einem Bergkamm und gehört heute zum Gebiet der Ortschaft Harth. In der Burgruine Harth-Ringelstein können die Reste der von den Edelherren von Büren um 1390 erbauten Burg besichtigt werden. Im Dreißigjährigen Krieg war diese Burg Schauplatz zahlreicher Hexenprozesse. So wurden 55 Personen zwischen Dezember 1630 und April 1631 als angebliche Hexen verurteilt und hingerichtet. Zeugnisse dieser Prozesse finden sich im zur Burgruine gehörenden Hexenkeller.

(Auszüge aus Wikipedia)

Zur Infrastruktur unseres Ortes gehören zwei Gaststätten, ein kleiner Bäckerei-Laden, ein Kindergarten, eine Grundschule mit Sporthalle, verschiedene Ferienwohnungen/Pensionen, Sportanlagen (Sportplatz/Tennisplätze) sowie mit dem Ringelsteiner Wald eine große Wanderlandschaft.